bibliothek20

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Patrick Danowski

Bibliothekskongress 2007... was soll daraus folgen

Hallo zusammen,

wie ich schon in meinem Blogeintrag geschrieben habe würde ich gerne mal darüber diskutieren was aus der Weigerung der Veranstalter sich für neue Kommunikationsmethoden und deren Voraussetzungen (WLAN) zu öffnen folgen soll. Möglichkeiten gibt es viele:

1. Offener Brief an die Veranstalter VDB, BiB und BID
2. Gründung einer AG, Interessengemeinschaft oder eines Vereins zur Artikulieren der Belange und Planung von Aktionen (z.B. Stand auf dem nächster Veranstaltung)
3. Gemeinsam Kontakt zur UB Mannheim als nächsten Veranstaltunger aufnehmen damit auch die Belange der Biblioblogger berücksichtigt werden
4. Einfach nichts tun und hoffen das nächstes mal alles gut wird
5. ..

Was fällt euch ein? Was ist gut oder schlecht? Wir haben zwar 1,5 Jahre Zeit aber die Planungen sollten bald beginnen.

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Hallo,

also, ich bin unbedingt auch für WLAN in Vortragssälen. Wenn das Publikum dann lieber mailt, bloggt und chattet statt lauscht - so what. In den meisten Fällen geht ja beides auch simultan sehr gut - fand ich jedenfalls auf der Access-Konferenz in Ottawa, die ich als Zuhörerin und Vortragende erlebt habe. Neben WLAN finde ich auch gut zugängliche und zahlreiche Steckdosen wichtig.

Blogger-Unterstützung: Vielleicht die Administration und Bekanntmachung eines entsprechenden Planets?

Für wann genau ist denn eigentlich die nächste InetBib-Tagung vorgesehen?

Grüße,
Anne

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Die nächste Tagung (Termin, Ort) wird in Kürze in der Liste angekündigt. Für heute muss das reichen ;-)

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Michael, danke für deinen Beitrag. Ob WLAN oder Kabel, das ist mir wurscht, ich verspreche auch keine Emails zu schreiben, sondern nur mit dem Kollegen drei Reihen hinter mir über den Vortrag abzuchatten. :-D

Was wir brauchen ist zum einen eine Art Akkreditierung für Blogger: Erlaubnis in den Vorträgen Bilder und Audio mitzuschneiden, ein ruhiges Büro zum Verarbeiten, einen Flickr-Pro-Account etc pp.

Was wir darüber hinaus brauchen: Interessante Vorträge am Puls der Zeit, aus der Mitte des Bibliothekswesens, mit einem großem Zuhörerkreis, über die es lohnt zu berichten.

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Danke, Oliver, das sind viele gute Ideen. Und gut auch, dass wir jetzt schon darüber reden, denn für Mitschnitte muss man z.B. die Referenten frühzeitig um Erlaubnis fragen.

Was den Puls der Zeit betrifft: Hast Du was anderes von der Inetbibtagung erwartet? ;-) Im Ernst: Natürlich liegt genau das in unserem Bestreben.

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Vielleicht hast du ja Lust einen Leitfaden für eine bloggerfreundliche Konferent zu schreiben. Am besten im Wiki ;-)

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Gute Ideen sind das!

Zwei Ergänzungen:

Kristallisationspunkte für die Community, etwa ein Konferenzblog und -wiki, einen verabredeten Tag für Flickr, del.icio.us etc. einrichten. Diese Dinge waren beim Bibliothekskongreß und bei der letzten Inetbib-Tagung teilweise einfach von den Teilnehmenden selbst in die Hand genommen worden, aber "offizielle" Angebote dieser Art seitens der Veranstalter wären wirkungsvoller. Um eine kleine Vorstellung davon zu bekommen, was ein solches Wiki leisten könnte: Einfach mal einen Blick auf das Wiki der letzten ALA Jahreskonferenz werfen, http://meredith.wolfwater.com/ala2006/

Beamer / großes Display an dem die Teilnehmenden vorbeikommen und auf dem aktuelle Blogbeiträge etc. abgebildet werden.

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Eine Konferenz ist doch keine Grundschule! Wenn der Vortrag so langweilig ist, dass die Lebenszeit besser mit Emaillesen verbracht werden kann, ist das doch zu unterstützen. Ich würde mich nur beschweren, wenn sich jemand für einen Vortrag interessiert und keinen Platz bekommt, weil alle Plätze von leuten besetzt sind, die sich nicht interessieren und stattdessen Mails lesen. WLAN in den Vorträgen ist überaus praktisch, weil man dann schnell nachgucken kann, ob das was der Referent sagt auch so stimmt und nebenbei Hintergrundinfos sammeln kann. ;-)

Was die Unterstützung betrifft so fällt mir neben WLAN ein:

* Vorab-Frage durch den Veranstalter an alle Referenten, ob sie mit Fotos und Mitschnitten im Netz einverstanden wären (ich habe auch volles Verständnis wenn jemand das nicht möchte)
* Repository zum Hochladen der Vorträge (z.B. E-LIS oder ein Hochschulpublikationsserver), so dass diese direkt verlinkt werden können.
* Einbindung eines Feeds über technorati, flickr, del.icio.us mit einem vom Veranstalter vorgeschlagenem Tag z.B. INETBIB2008 auf der Kongresseite - so werden automatisch alle postings, Fotos, Links über die Veranstaltung gesammelt angezeigt.

Von einem eigenen Konferenzblog halte ich nichts, außer vom Veranstalter und/oder für Konferenzbesucher, die keinen eigenen Blog haben und darum auf der Konferenz direkt einen Account für den Konferenzblog bekommen können - so lassen sich die Leute zum bloggen heranführen. Wirklich gute Konferenzwikis habe ich noch nicht gesehen, da sind Blogs das bessere Medium

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Ein eigenes Konferenzblog wäre aber DIE zentrale Anlaufstelle für Informationen und käme nicht nur denjenigen, die von der Veranstaltung selber bloggen wollen zugute sondern auch den Veranstaltern selber - so zum Beispiel bei der Vorbereitung im Vorfeld aber auch als Anlaufstelle für Meldungen wie "Der Vortrag von X aus X beginnt leider etwas später" oder "Momentan ist dies und das dort und dort." Gerade das dynamische ist der Vorteil bei einer solchen Sache. Zudem dient das Ganze auch optimal der Nachbereitung wenn dann nämlich vielleicht irgendwann mal auf einem Open-Acces-Server den man nicht kennt und auf den man auch sonst nie aufmerksam geworden wäre verlinkt oder draufhingewiesen wird - okay, kann man bei einer normalen Webseite auch tun. Aber wer macht das denn dauernd? Die dezentrale Pflege bzw. die dezentrale Bearbeitung bei einem solchen Sammelpunkt ist dann auch etwas, was eindeutig für ein einziges Konferenzblog plädieren würde.
Ich mag Eichhörnchen ja durchaus, aber mühsam muss man sich ja nicht unbedingt freiwillig ernähren wenns irgendwo eine Futterkrippe gibt. (Okay - der Vergleich hinkt... Egal.)
Ad Astra

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Quatsch, es gibt keine "Weigerung" sondern die Notwendigkeit wurde einfach nicht gesehen. Also Punkt 4.

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Naja mein Gefühl nach der VDB Mitgliederversammlung war ein anderes. Ich habe eher das Gefühl das nicht nur die Notwenigkeit nicht gesehen wird, sondern das es auch nicht gesehen werden möchte. (jedenfalls von einiges und wenn man nur abwartet wird sich dies auch nicht ändern)

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